Discussion:
Unterhaltstitel
(zu alt für eine Antwort)
Manuel
2010-04-01 11:10:04 UTC
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Raw Message
Hallo!

Die Mutter meines Sohnes bekam bis vor kurzem noch einen monatlichen
Betrag Kindesunterhalt überwiesen, der über der Berechnungsgrundlage der
Düsseldorfer Tabelle und über dem ursprünglich offiziell berechneten
Unterhalt lag - einfach weil ich neben meinen persönlichen Bemühungen um
meinen Sohn auch finanziell das mir Mögliche tun wollte.

Nun ist es so, dass sie aufgrund irgendwelcher Querelen mit
irgendwelchen Behörden/Institutionen/Ämtern meine Zahlungen auf das ihr
zustehende Minimum - den anfangs berechneten Unterhalt - begrenzen
möchte, wohl aus dem Grunde, damit sie mit einem möglichst geringen
Einkommen da steht.

Nun wurde ja zu Beginn des Jahres 2010 die Düsseldorfer Tabelle neu
berechnet, die zu zahlenden Beträge angehoben. Ich hab mich in der
Vergangenheit immer an der Tabelle orientiert, d.h. immer mehr gezahlt,
als ursprünglich im berechneten Unterhaltstitel veranschlagt worden war.

Muss ich jetzt den Unterhaltstitel formal bei der zuständigen Stelle
anpassen lassen? Kann ich das überhaupt? Oder muss es die
unterhaltsberechtigte Person, in diesem Fall die Mutter meines Sohnes
veranlassen? Wie sieht das für die Zukunft aus, wenn mein Sohn z.B. die
nächste Altersgrenze erreicht hat und nach der Tabelle mehr zu zahlen
ist oder wenn die Beträge in der Tabelle wieder angehoben werden? Muss
ich dann jedesmal meinen Zahlbetrag neu anpassen lassen?

Ich danke schon einmal vorab für alle konstruktiven Hinweise und Antworten.


Manuel
Frank Schletz
2010-04-01 12:40:07 UTC
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Raw Message
Post by Manuel
Hallo!
Die Mutter meines Sohnes bekam bis vor kurzem noch einen monatlichen
Betrag Kindesunterhalt überwiesen, der über der Berechnungsgrundlage der
Düsseldorfer Tabelle und über dem ursprünglich offiziell berechneten
Unterhalt lag - einfach weil ich neben meinen persönlichen Bemühungen um
meinen Sohn auch finanziell das mir Mögliche tun wollte.
Nun ist es so, dass sie aufgrund irgendwelcher Querelen mit
irgendwelchen Behörden/Institutionen/Ämtern meine Zahlungen auf das ihr
zustehende Minimum - den anfangs berechneten Unterhalt - begrenzen
möchte, wohl aus dem Grunde, damit sie mit einem möglichst geringen
Einkommen da steht.
Nun wurde ja zu Beginn des Jahres 2010 die Düsseldorfer Tabelle neu
berechnet, die zu zahlenden Beträge angehoben. Ich hab mich in der
Vergangenheit immer an der Tabelle orientiert, d.h. immer mehr gezahlt,
als ursprünglich im berechneten Unterhaltstitel veranschlagt worden war.
Muss ich jetzt den Unterhaltstitel formal bei der zuständigen Stelle
anpassen lassen? Kann ich das überhaupt? Oder muss es die
unterhaltsberechtigte Person, in diesem Fall die Mutter meines Sohnes
veranlassen? Wie sieht das für die Zukunft aus, wenn mein Sohn z.B. die
nächste Altersgrenze erreicht hat und nach der Tabelle mehr zu zahlen
ist oder wenn die Beträge in der Tabelle wieder angehoben werden? Muss
ich dann jedesmal meinen Zahlbetrag neu anpassen lassen?
Ich danke schon einmal vorab für alle konstruktiven Hinweise und Antworten.
JSA 1.0: Das kommt darauf an.
Und zwar hier: Auf den genauen Wortlaut des Titels.
Ist er dynamisch? Fix? Mit Verweis auf Altersklassen? usw.

In der sogenannten neuen DD-Tabelle sind übrigens
Rechnungen mit Beispielen für Alttitel drinne, die
meiner Meinung nach (darf jeder gerne selber nachrechnen)
dazu führen, das die Beträge gleich bleiben.

Meiner Meinung nach ist es sehr wahrscheinlich (man entschuldige
die vielen Konjunktive), dass Du einfach den Betrag des Titels
überweisen musst (evtl. Anpassung an die Altersklasse, wenn
im Titel vermerkt).

Aber: Genaues ergibt sich nur mit genaueren Informationen.
Was sagt Dein Anwalt?

HTH
Gerd Garnicht
2010-04-01 17:10:03 UTC
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Raw Message
Hallo Manuel,

ich habe auch eine Zeit lang den maximalen Unterhalt aus
dem Titel bezahlt und regelmäßig bar für meine
Kinder draufgelegt. So etwas macht nur Sinn, wenn die Ex
Wohngeld oder andere Sozialleistungen bekommt. Ansonsten
freut sich nur der Steuerzahler wenn Du mehr zahlst.
Für Deine Kind kommt nichts dabei heraus. Du kannst
Dir ja eine Quittung für Barzahlung geben lassen,
denn letzlich betrügt die Ex, wenn Sie einnahmen nicht
angibt und Du bist auf der sicheren Seite, falls Sie
auf die Idee kommt nachträglich
Mehrunterhalt zu fordern, weil Du zu wenig überwiesen hast.

Ansonsten würde ich mich von den Behörden fernhalten und
versuchen, alles gerecht selber zu regeln, auch die
Unterhaltsberechnung. Wenn Du dabei nicht
geizig bist sollte es klappen :-.

Gruß

Gregor
Post by Manuel
Hallo!
Die Mutter meines Sohnes bekam bis vor kurzem noch einen monatlichen
Betrag Kindesunterhalt überwiesen, der über der Berechnungsgrundlage der
Düsseldorfer Tabelle und über dem ursprünglich offiziell berechneten
Unterhalt lag - einfach weil ich neben meinen persönlichen Bemühungen um
meinen Sohn auch finanziell das mir Mögliche tun wollte.
Nun ist es so, dass sie aufgrund irgendwelcher Querelen mit
irgendwelchen Behörden/Institutionen/Ämtern meine Zahlungen auf das ihr
zustehende Minimum - den anfangs berechneten Unterhalt - begrenzen
möchte, wohl aus dem Grunde, damit sie mit einem möglichst geringen
Einkommen da steht.
Nun wurde ja zu Beginn des Jahres 2010 die Düsseldorfer Tabelle neu
berechnet, die zu zahlenden Beträge angehoben. Ich hab mich in der
Vergangenheit immer an der Tabelle orientiert, d.h. immer mehr gezahlt,
als ursprünglich im berechneten Unterhaltstitel veranschlagt worden war.
Muss ich jetzt den Unterhaltstitel formal bei der zuständigen Stelle
anpassen lassen? Kann ich das überhaupt? Oder muss es die
unterhaltsberechtigte Person, in diesem Fall die Mutter meines Sohnes
veranlassen? Wie sieht das für die Zukunft aus, wenn mein Sohn z.B. die
nächste Altersgrenze erreicht hat und nach der Tabelle mehr zu zahlen
ist oder wenn die Beträge in der Tabelle wieder angehoben werden? Muss
ich dann jedesmal meinen Zahlbetrag neu anpassen lassen?
Ich danke schon einmal vorab für alle konstruktiven Hinweise und Antworten.
Manuel
Paul Schmitz-Josten
2010-04-02 10:20:06 UTC
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Raw Message
Manuel in <4bb47cfd$0$6773$***@newsspool3.arcor-online.net>:

(U-Minimum von Mutter gewünscht)
Post by Manuel
Muss ich jetzt den Unterhaltstitel formal bei der zuständigen Stelle
anpassen lassen? Kann ich das überhaupt? Oder muss es die
unterhaltsberechtigte Person, in diesem Fall die Mutter meines Sohnes
veranlassen? Wie sieht das für die Zukunft aus, wenn mein Sohn z.B. die
nächste Altersgrenze erreicht hat und nach der Tabelle mehr zu zahlen
ist oder wenn die Beträge in der Tabelle wieder angehoben werden? Muss
ich dann jedesmal meinen Zahlbetrag neu anpassen lassen?
Der KU ist zunächst "Privatsache" zwischen Euch, U-Berechtigter ist das
Kind. "Normal" ist, dass das Kind (d.h. die Mutter) mit dem U-Pflichtigen
in Verhandlungen tritt bzw. Forderungen stellt. Dabei wird vom
U-Berechtigten(!) häufig das JA oder ein Anwalt eingeschaltet.

Hier gibt es nun einen Titel - Du wirst wissen ob fix oder dynamisch. (wenn
das JA dabei war ist "dynamisch" eher wahrscheinlich)
Es liegt an der Mutter, ob sie diesen Betrag einfordert oder nicht, ob sie
(normalerweise alle zwei Jahre) eine Anpassung fordert oder nicht.
Der U-Berechtigte ist auf der sicheren Seite, wenn er mindestens den
festgelegten, ggf. angepassten Betrag zahlt.

Wenn nun aber z.B. ALG 2 bezahlt wird, werden die Behörden ein Interesse
daran haben, dass die KU-Seite stimmt. Eure Abreden bzw. die Zurückhaltung
der Mutter dürfen nämlich nicht zu Lasten Dritter (des Staates) gehen.
(Es ist ja in gewisser Weise - teilweise - U-Verzicht.) Wenn die Behörde
nicht schläft, wird sie die Mutter dazu bringen vom U-Pflichtigen die
korrekten U-Beträge zu fordern, um die staatliche Unterstützung zu
minimieren.

Ich vermute, dass die Mutter sich keinen Gefallen tut, wenn sie der Behörde
übermäßig auf der Tasche liegt, aber das sollte Dich nicht betreffen.

Ciao,

Paul
f***@mailinator.com
2010-06-07 16:50:11 UTC
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Raw Message
Post by Manuel
Hallo!
Die Mutter meines Sohnes bekam bis vor kurzem noch einen monatlichen
Und auch: "Die Mutter unseres Sohnes"?

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