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Kind weit weg / Nebenjob?
(zu alt für eine Antwort)
Hartmut S.
2009-02-15 17:50:06 UTC
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Raw Message
Hi all!

Leider ist meine Ex mit dem Sohn ca. 500 km weit weg gezogen. Das
macht es für mich natürlich sehr teuer, ihn regelmässig zu sehen,
was vermutlich auch beabsichtigt war.

Pro Besuch 150 EUR Fahrtkosten + 2 Nächte Hotel für je 48 EUR macht
stolze 246 EUR "Grundkosten". Bei 18 Besuchen im vergangenen Jahr
kamen damit 4428 EUR zusammen. Und dabei sind die Mehrkosten fürs
Essen etc. noch gar nicht enthalten.
Diese aussergewöhnliche Belastung darf man natürlich nicht von der
Steuer als aussergewöhnliche Belastung absetzen.

Der Betrag tut denoch spürbar weh und nachdem seit mehr als 2 Jahren
mein Konto ziemlich mies aussieht, habe ich mir nun zähneknirschend
eine Nebentätigkeit zugelegt. Neben meinem Hauptjob als Angestellter
nun als Selbständiger - weil 2 Chefs müssen echt nicht sein.

Es hat sich nun ergeben, dass dieser Nebenjob recht gut läuft und
wohl auch Gewinn abwerfen wird.
Daher frage ich mich nun, ob es möglich wäre, mir ein Büro in der
Stadt anzumieten, in der mein Sohn wohnt.
Dann hätte ich für das Gewerbe zum einen eine besser klingende
Adresse als Hintertupfingen, könnten von dort aus Kunden
auqirieren, die Fahrtkosten dort hin absetzen und gleichzeitig ab
und an im Büro am Wochenende auf einer Liege übernachten :)

Meint ihr, das geht? Bin ich als Gewerbetreibender frei, ein
Büro anzumieten wo ich möchte oder ist das unklug, es gerade
dort zu machen, wo der Sohn wohnt?

Gruß, Hartmut
Frank Schletz
2009-02-15 19:55:03 UTC
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Raw Message
Post by Hartmut S.
Meint ihr, das geht? Bin ich als Gewerbetreibender frei, ein
Büro anzumieten wo ich möchte oder ist das unklug, es gerade
dort zu machen, wo der Sohn wohnt?
Hm, rein Unternehmerisch würde ich sagen: Das Büro sollte schon
in der Nähe der Kunden sein. Dann ist das auch glaubhaft.
ap
2009-02-15 19:55:03 UTC
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Raw Message
Post by Hartmut S.
Hi all!
Leider ist meine Ex mit dem Sohn ca. 500 km weit weg gezogen. Das
macht es für mich natürlich sehr teuer, ihn regelmässig zu sehen,
was vermutlich auch beabsichtigt war.
Wo die Liebe eben hinfält....

Ziehe acuh dorthin wo sie jetzt wohnt. Dann ist der Nachwuchs wieder in
deiner Nähe.

Arbeiten kann man eigentlich überall.

Gruß
Andreas

--
Gummi
Patrick Teubner
2009-02-15 20:45:02 UTC
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Post by Hartmut S.
Hi all!
Meint ihr, das geht? Bin ich als Gewerbetreibender frei, ein
Büro anzumieten wo ich möchte oder ist das unklug, es gerade
dort zu machen, wo der Sohn wohnt?
Als Gewerbetreibender kannst du dein Büro überall anmieten.
Doch wie soll das weiter gehen?

Sind deine Unterhaltsverpflichtungen nicht schon Belastung
genug? Sie kann es fertig bekommen wieder woanders hinzuziehen,
weil sie deine Nähe nicht will.

IdR. zieht so eine Frau ein paar Straßen weiter oder in die
nächste Stadt, aber nicht über Bundesländer weit weg.
Da muss schon was heftiges zwischen euch vorgefallen sein, das
sie 500 Kilometer Distanz braucht.

Das sie von dir Abstand will und braucht, zeigt die jetzige
Distanz. Darüberhinaus sollte dir die Entfernung sagen, das dein
Besuch des Kindes nicht weiter erwünscht ist, also lass es
bleiben.

Die nächsten Schritte ihrerseits könnten/werden sein, Hickhack
bei den Besuchszeiten und deren Einschränkungen. Im folgenden
dann Angst, dass du das Kind entführst und Beendigung des
Besuchsrechts durch das Familiengericht. Was dann?

Wozu den ertragreichen Job am alten Wohnort aufgeben? Das Geld
wirst du noch brauchen und näher zum Arbeitsplatz kannst du
immer noch ziehen, auch für den Zweitjob als Selbstständiger.
Post by Hartmut S.
Gruß, Hartmut
Patrick
Frank Schletz
2009-02-16 07:50:07 UTC
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Raw Message
Patrick Teubner wrote:
<snip>
Post by Patrick Teubner
IdR. zieht so eine Frau ein paar Straßen weiter oder in die
nächste Stadt, aber nicht über Bundesländer weit weg.
Da muss schon was heftiges zwischen euch vorgefallen sein, das
sie 500 Kilometer Distanz braucht.
<snip>

IBTD

Da muss gar nichts vorgefallen sein. Es langt eine Vorliebe
für eine Gegend, seis Süden oder Norden zu haben, welche sich
(berufsbedingt) in der Ehe nicht verwirklichen lies. Nach
der Trennung zieht man dann halt einfach weg. Dazu muss man natürlich
genügend Egoismus haben um nicht an die Kinder zu denken.

Ich könnte Dir meine Ex vorstellen, die zieht ungefäht einmal
im Jahr um. Wahrscheinlich innerlich auf der Suche nach irgendwas.
Und ist ein Jahr nach der Trennung auch erst mal 500km weggezogen.
Patrick Teubner
2009-02-16 14:35:05 UTC
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Raw Message
Post by Frank Schletz
<snip>
Post by Patrick Teubner
IdR. zieht so eine Frau ein paar Straßen weiter oder in die
nächste Stadt, aber nicht über Bundesländer weit weg.
Da muss schon was heftiges zwischen euch vorgefallen sein, das
sie 500 Kilometer Distanz braucht.
<snip>
IBTD
Da muss gar nichts vorgefallen sein. Es langt eine Vorliebe
für eine Gegend, seis Süden oder Norden zu haben, welche sich
(berufsbedingt) in der Ehe nicht verwirklichen lies. Nach
der Trennung zieht man dann halt einfach weg. Dazu muss man natürlich
genügend Egoismus haben um nicht an die Kinder zu denken.
Meine Ex war da nicht so sprunghaft, sie hat auch ihre Familie
in der Gegend mit der sie oft zusammen ist.
Post by Frank Schletz
Ich könnte Dir meine Ex vorstellen, die zieht ungefäht einmal
im Jahr um. Wahrscheinlich innerlich auf der Suche nach irgendwas.
Und ist ein Jahr nach der Trennung auch erst mal 500km weggezogen.
Frag sie mal was sie sucht? Solange sie vor Ort noch leicht
einen Arbeitsplatz bekommt, ist das noch machbar.
Reisende soll man nicht aufhalten.

Mir wäre das auch Wurst. Wer die Beziehung beenden will, der
soll gehen, egal wohin. Es ist zwecklos dem Ex-Partner hinterher
zu rennen und darauf zu hoffen das er zurückkommt.

Wenn Kinder im Spiel sind, hat die Erfahrung gezeigt, das diese
oft nur Mittel zum zweck sind und gegen den Erzeuger benutzt
werden. Das kann man sich ersparen, wenn sie so eine große
Distanz als Abstand wählt. Dann kann man sagen, man war nur der
Erzeuger des Kindes aber kein Vater, weil das von der Mutter
nicht eingeplant war.

Die Werte haben eben in Deutschland verschoben. Zusammenbleiben
in guten wie in schlechten Zeiten und bis der Tod euch scheidet,
ein Relikt aus den Zeiten, in denen der Ehemann der Ernährer
war. Dummerweise vertrauen darauf noch immer viele Männer.

Das ist heute anders. Die meisten Frauen haben einen anständigen
Beruf gelernt und lehnen Bevormundung ab, ebenso die Männer die
von vielen Frauen versucht werden, umerzogen und dominiert zu
werden. Ein gutes nebeneinander gibt es heute nur in
Ausnahmefällen.

Frauen sind eben naturgemäß so eingestellt, wenigstens ein Kind
zu bekommen, sonst wären sie keine. Der Erzeuger spielt bei
nicht bindungsfähigen Frauen keine große Rolle, nur bei der
Unterhaltspflicht.

Jemand der die Trennung möchte hat sie auch entsprechend
geplant, oder es ist in der Beziehung nicht alles nach Plan
verlaufen, wie er/sie es sich gedacht hat.

Ein Bekannter, der ist aus den neuen Bundesländern in die Pfalz
geflohen, um das Trennungsjahr einzuhalten. Ist nach an die 30
Ehetrotteljahren endlich aufgewacht, das er nur ausgenutzt
wurde. Haus renoviert auf seine Kosten, in dem sie nur Wohnrecht
hat, weil es ihren Eltern gehört. Wie dusselig kann man da sein,
in so eine Immobilie für andere Zeit und Geld zu investieren.
Traurig.


Patrick
W. H. Greiner
2009-02-16 18:40:05 UTC
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Raw Message
On Sun, 15 Feb 2009 20:45:02 +0000 (UTC), Patrick Teubner
Post by Patrick Teubner
IdR. zieht so eine Frau ein paar Straßen weiter oder in die
nächste Stadt, aber nicht über Bundesländer weit weg.
Da muss schon was heftiges zwischen euch vorgefallen sein, das
sie 500 Kilometer Distanz braucht.
Sorry: Unsinn! Bei meiner waren's damals einfach nur die
Schwiegereltern, die 400 km weit weg wohnten - und ein dortiger
Jugendfreund, den sie dann (Gottseidank) 2 Jahre später geheiratet
hat.

Gruß, Wally
Sebastian Karkus
2009-02-23 07:30:03 UTC
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Raw Message
Hallo,
Post by W. H. Greiner
On Sun, 15 Feb 2009 20:45:02 +0000 (UTC), Patrick Teubner
Post by Patrick Teubner
IdR. zieht so eine Frau ein paar Straßen weiter oder in die
nächste Stadt, aber nicht über Bundesländer weit weg.
Da muss schon was heftiges zwischen euch vorgefallen sein, das
sie 500 Kilometer Distanz braucht.
Sorry: Unsinn! Bei meiner waren's damals einfach nur die
Schwiegereltern, die 400 km weit weg wohnten - und ein dortiger
Jugendfreund, den sie dann (Gottseidank) 2 Jahre später geheiratet
hat.
Wie wahr, wie wahr :) Glückwunsch! Verändert(e) sich eigentlich etwas im
Umgang mit den Kindern, wenn neue Sponsoren da sind?

Ich habe ein wenig Hoffnung, dass der derzeitige Sponsor der Ex vielleicht
doch irgendwann zuschlägt, wo sie doch schon mich nicht mehr abzocken kann,
wird sie sich halt um den nächsten Depp bemühen. Die Frage ist halt, was
die Erfahrung anderer zeigt, wie sich Umgangskontakte mit den eigenen
Kindern _dann_ gestalten...
Post by W. H. Greiner
Gruß, Wally
--
Gruss
Sebastian
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